Erster Start in Rio de Janeiro: Vorbereitungstage für Jugendliche zu Rio+20

Um Jugendliche, die nach Rio für Rio+20 kommen zusammenzubringen und vorzubereiten, fand in den letzten Tagen der so genannte Youth Blast statt, der von der MGCY organisiert wurde. Vom 7.-8. Juni kamen brasilianische Jugendliche zusammen, um auf verschiedenen Workshops etwas über nachhaltige Entwicklung zu lernen und gemeinsame Positionen dazu zu entwickeln.

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Am 10. Juni starteten dann die internationalen Tage, zu denen alle Jugendlichen, die nach Rio de Janeiro zu den Rio+20 Verhandlungstagen oder auch zu dem gleichzeitig statt findenden Peoples Summit, der parallel laufenden zivilgesellschaftlichen Konferenz, kommen, eingeladen waren.

Während den drei Tagen gab es zahlreiche Workshops zu verschiedenen Themen, von Workshops zur Beteiligung an politischen Prozessen bis zu Kreativ Workshops war für jeden etwas dabei. Auch unsere verschiedenen Taskforces: Green Economy, IFSD und Objectives, führten interessierte Teilnehmer in die Themen der Rio+20 Konferenz ein. Weiterlesen

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European Youth call for more than just words in Rio

Pressemitteilung des Europäischen Jugendforums zu Rio+20:

European Young People will gather in Rio, Brazil next week for the final push to Sustainable Development. The conference, with a focus on greening the global economy and reform structures of the UN, is the first one in ten years to address such issues. 3,000 young people have registered to attend Rio+20 (more than any other group), but the conference remains on a knife edge.

After a week of final pre-negotiations (informal-Informals), young people from around Europe are calling for European states and in particular the European Union to make Rio a success. Goals and targets which could be in the form of Sustainable Development Goals, that take over from the Millennium development Goals when they end in 2015, are key to achieving action for youth. Weiterlesen

Wir sind nicht allein: Jugendaktionen und -positionen zu Rio+20

In den letzten beiden Tagen haben wir uns eingerichtet und umgeschaut. Morgen früh beginnt der Youth Blast – die offizielle Jugendvorkonferenz. Wir werden eine ganze Reihe an verschiedenen Workshops dort anbieten: Wir organisieren unter anderem ein Treffen der Europäer und eines für alle offiziellen Jugenddelegierten.

Außer uns mischen sich übrigens auch eine Reihe weiterer Jugendorganisationen und -initiativen bei Rio+20 mit:

  • Mit der Aktion Green Hand Day möchte die Evangelische Jugend einladen, Rio+20 kritisch in den Blick zu nehmen. Auf der Website wird die Konferenz in einfachen Worten erklärt und es besteht die Möglichkeit, eigene Aktionen zu Rio in eine Übersicht einzutragen. Außerdem werden zwei Jugendliche in einem Videoblog über ihre Eindrücke von der Konferenz berichten.
  • Terre des hommes möchte die Konferenz im Sinne der Kinderrechte beeinflussen und den UN-Gipfel als Plattform für ihre Forderung nach Durchsetzung ökologischer Kinderrechte nutzen. Auch die, um deren Zukunft es hier geht, werden Stellung beziehen. So nehmen am Gipfel auch neun Jugendliche aus terre des hommes-Aktionsgruppen und -projekten teil, um ihre Forderungen vorzubringen.
  • Auch das Projekt Youthinkgreen wird vor Ort sein. Youthinkgreen bildet internationale Jugend-KlimabotschafterInnen aus und wird während Rio+20 ein Parallel Event im Deutschen Pavillon veranstalten. 
  • Das Netzwerk Peer-Leader-International sammelt Messages to Rio und wird diese ebenfalls bei einer Veransaltung im Deutschen Pavillon vorstellen.

Einige Verbände fahren zwar nicht selbst nach Rio, werden aber zuhause aktiv:

  • Das Jugendrotkreuz hat gemeinsam mit der Kindernothilfe ebenfalls ein Positionspapier veröffentlicht und anlässlich von Rio+20 die neue Kampagne Klimahelfer gestartet.

Fehlt etwas? Wir möchten diese Übersicht gerne vervollständigen. Bitte schreibt uns an jugenddelegierte@dbjr.de, wenn ihr selbst ein Positionspapier zu Rio+20 verabschiedet habt, eine Aktion veranstaltet oder selbst mit einem Projekt in Rio seid.

Nach den Informals ist vor Rio+20!

In der letzten Woche wurde bei zusätzlichen „informals“ weiter über das Ergebnis von Rio+20 verhandelt. Bevor ich dafür noch mal nach New York gefahren bin, hatte ich mich ziemlich pessimistisch über die Aussichten geäußert. Was hat sich getan? Die Kurzfassung: Statt 10% sind jetzt 30% des Abschlussdokuments vorläufig vereinbart. Davon abgesehen, hat sich in New York einiges getan.

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Zur Erinnerung: Heute in zwei Wochen kommen über 100 Staats- und Regierungschefs und Minister in Rio zusammen, um über „The Future We Want“ zu sprechen. Sie werden Monologe halten und (hoffentlich) das Abschlussdokument verabschieden, dass seit Januar verhandelt wird. Da die Verhandlungen sich nach den letzten geplanten Verhandlungen Anfang Mai in der Sackgasse befanden, wurde in der vergangenen Woche eine weitere Sitzung eingeschoben. Weiterlesen

Keine Tage mehr zum Vertagen: Vor den letzten Vorverhandlungen

Schon in vier Wochen wird Rio+20 Geschichte sein. Wird es eine gute Geschichte werden oder einfach eine weitere Großkonferenz ohne wirkliche Veränderung? Noch scheint vieles offen. Da alle Vorverhandlungen bisher in Detailfragen stecken geblieben sind, startet am Dienstag in New York eine zusätzliche, letzte Verhandlungswoche.

Nach 5 Monaten liegt ein Verhandlungsmarathon hinter uns, der seinesgleichen sucht: Seit Dezember trafen sich die Delegationen mindestens alle 4 Wochen zu „Intersessionals“ und „Informal-Informal Consultations“ in New York. Seit Januar wurde das Abschlussdokument auf Grundlage eines „Nullentwurfs“ verhandelt. Der Text ist zwischenzeitlich von 20 auf fast 300 Seiten angewachsen und kaum wiederzuerkennen. Eine Einigung ist allerdings noch lange nicht in Sicht: Während der letzten Verhandlungsrunde konnten sich die Delegierten nur auf ca. 10% des Textes einigen, der Rest blieb offen. Weiterlesen

Strategien für den Endspurt: Vorbereitungstreffen der europäischen Jugendvertreter

Schon in vier Wochen versammelt sich die Welt in Rio zur angeblich größten UN-Konferenz aller Zeiten. Die Verhandlungen über das Abschlussdokument befinden sich jedoch in der Sackgasse: über die wenigsten Abschnitte des mittlerweile 175 Seiten langen Entwurfs konnte bisher eine Einigung erzielt werden, ganz wesentliche Konflikte wurden bisher kaum diskutiert.

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Höchste Zeit, Pläne für den Endspurt und die Konferenz zu schmieden. Dank der Unterstützung des Bundesumweltministeriums konnten wir uns dazu am vergangenn Wochenende mit rund 20 europäischen JugendvertreterInnen in Bonn treffen. Weiterlesen